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Mit dieser Erklärung von „Paper Fold“ und etwas Geschick kannst du im Handumdrehen deine eigenen DNA-Doppelhelix falten.

Was benötigst du für dein Kunstwerk?

Buntes Papier, ein Lineal und einen Bleistift

Was ist DNA?

DNA ist ein bemerkenswertes Molekül, die Abkürzung steht für Desoxyribonukleinacid, wobei acid auf englisch Säure bedeutet. Sie befindet sich im Inneren des Kerns in fast jeder Zelle deines Körpers. Die DNA bestimmt Eigenschaften wie zum Beispiel Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe und Blutgruppe. Das tut Sie, da die DNA der sogenannte „Träger der Erbinformation“ ist. Mit anderen Worten ist sie also der Bauplan für unseren Körper. Damit bestimmt sie Alles, was unseren Körper ausmacht, bis hin zu der Funktionsweise unserer Organe. Das heißt sie steuert nicht nur unser Aussehen, sondern auch das, was wir als unseren „Stoffwechsel“ bezeichnen.

Für dein eigenes Labor:
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Wie speichert die DNA Informationen?

Damit all diese Informationen in der DNA enthalten sein können, hat sie einen besonderen Aufbau. Zum einen besteht Sie aus einem Phosphat-Desoxyribose Rückgrat. Das bedeutet, dass sich abwechselnd wiederholende Einheiten aus Phosphat-Molekülen und dem Zucker Desoxyribose zu einem langen Strang aufbauen. Zwei dieser Stränge dienen als Gerüst beziehungsweise als Rückgrat für die DNA. Zusammen mit einer der vier Basen Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C) und Thymin (T) bilden das Phosphat- und das Desoxyribose-Molekül ein Nukleotid. Die genannten Basen bilden jeweils zu zweit ein Basenpaar. Adenin und Thymin bilden ein Paar und Cytosin und Guanin bilden ein Paar. Die Partner eines Paares passen passgenau zusammen, wie zwei Legosteine. Durch den Aufbau der Nukleotide, drehen sich die Phosphat-Desoxyribose-Stränge spiralförmig umeinander. Dadurch entsteht die charakteristische Form der DNA, die du im Papiermodell wiedererkennen kannst. Die typische Form der DNA bezeichnet man als „Doppelhelix“.

Doch was hat der Aufbau jetzt mit den Informationen des Bauplans zu tun? Nun vereinfacht gesprochen sind die vier Basen Adenin, Guanin, Cytosin, und Thymin die Buchstaben des genetischen Alphabets. Reiht man nun mehrere Basen aneinander, so erhält man ein „Wort“. Die Reihenfolge der Basen macht dabei die Bedeutung aus. Die Gene sind Abschnitte der DNA und bestehen aus mehreren nacheinander folgenden Basenpaaren. Somit enthalten die Gene eine Reihe an Informationen, die den Aufbau und die Organisation eines Organismus in „Wötern“ beschreiben.

Ähnlichkeit zu anderen Stoffen

Obwohl die DNA so viele Bausteine und Informationen enthält, ist Sie ein einziges Molekül. Man bezeichnet Sie auch als „Polymer“. Ein Polymer ist ein Molekül, das aus einem oder mehreren sich wiederholenden Bausteinen aufgebaut ist. Diese Bausteine bezeichnet man als „Monomere“. Im Fall der DNA sind die einzelnen Monomere die Nukleotide.

Auch im Alltag begegnen dir Polymere. Hierzu zählt zum Beispiel Plastik, Nylonstrümpfe oder Gummi (Kautschuk). All diese Polymere bestehen aus einzelnen, sich wiederholenden Bausteinen und sie unterscheiden sich in der Art und der Vielfalt ihrer Bausteine.