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Kristalle züchten kann mitunter eine kniffelige Angelegenheit sein, aber mit dieser Erklärung, diesem Video und etwas Geduld sollte es kein Problem für dich sein deine eigenen Kristalle zu herzustellen.

Was benötigt ihr für eure Kristalle und wie wird ?

In diesem Versuch werden drei Kristalle vergleichen, Kaliumhexacyanoferrat, Kupfersulfat und Kalium-Aluminium-Sulfat (=Kali-Alaun). Kupfersulfat sollte man sich zwei mal überlegen und nur Erwachsene sollten das Experiment machen. Hier müsst ihr besonders vorsichtig sein und auch für die Entsorgung bestimmte Vorkehrungen treffen, da es umweltschädlich ist. Ansonsten braucht ihr noch pro Kristall: ein breites Glas oder einen breiten Becher, einen langen Stab (Schaschlikspieß oder Stift), eine Schnur, einen (Kaffee)filter und heißes Wasser. Zuerst müsst ihr eine gesättigte Lösung herstellen. Dafür verrührt ihr das Salz in heißem Wasser, bis sich nichts mehr löst. Sollte noch Salz am Boden sein, solltet ihr das abfiltrieren. Jetzt müsst ihr warten, bis sich am Boden kleine Kristalle bilden. Diese filtriert ihr ab und bindet einen schönen kleinen Kristall an die Schnur. Das ist euer Impfkristall. Den hängt ihr dann wiederum in eine gesättigte Lösung. Der ganze Aufbau sollte dann an einen ruhigen Ort mit etwa gleichbleibender Temperatur. Jetzt braucht ihr nur noch Geduld, umso geduldiger ihr seid um so größer wird der Kristall. Um den Kristall am Ende vor Feuchtigkeit zu schützen, da er sich in Wasser wieder auflösen würde, könnt ihr ihn mit Nagellack beschichten.

Wie entsteht ein Kristall?

Aus der gesättigten Lösung, dass heißt mehr Salz kann das Wasser nicht aufnehmen, verdunstet Wasser. Verdunstet das Wasser, muss natürlich proportional viel Salz wieder in den festen zustand gehen. Die zuvor gelösten Moleküle ordnen sich dann in einer regelmäßigen Form an einen Kristallisationskeim an und bilden einen Keimling, der dann in der übersättigten Lösung wächst. Die Kristallbildung kann daher beschleunigt werden, wenn ein „Impfkristall“ als Kristallisationskeim hinzugefügt wird werden, wie in diesem Beitra gezeigt: https://www.labosium.de/kristalle_zuechten/.

Was für Variationen fallen dir ein?

Kristalle treten immer in einer bestimmten geometrischen Form auf. Der Kochsalzkristall ist zum Beispiel ein Würfel. Ein Alaun tritt hingegen als Oktaeder auf. Ihr könntet aber zum Beispiel auch die Farbe der Kristalle beeinflussen, dafür würde sich etwas Lebensmittelfarbe in der gesättigten Lösung eignen. Ihr könntet aber auch ein anderes Salz ausprobieren. Unterschiedliche Salze formen unterschiedlich gefärbte Kristalle und kristallisieren in unterschiedlichen Formen aus.

Für dein eigenes Labor:
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